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Röntgen-Technik

 

Wir verfügen über zwei Geräte zur Röntgendiagnostik, einen sogenannten „Knochenarbeitsplatz“ (Bucky-Tisch) mit angeschlossenem Thoraxwandstativ sowie ein Multifunktionsdurchleuchtungs- und Aufnahmegerät, ebenfalls mit zusätzlichem Thoraxwandstativ.

 

Dosiseinsparung durch digitale Bildtechnik

Durch das im Jahr 2003 eingeführte Speicherfoliensystem der Firma AGFA konnte die Strahlendosis aufgrund der höheren Empfindlichkeit der Speicherfolien gegenüber den früher benutzten herkömmlichen Verstärkungsfolien nochmals verringert werden. Zudem führt die digitale Auswertung und Bildnachverarbeitung am Computer zu einer größeren Bandbreite der Grauwert- und Bildeinstellungen. Fehlbelichtungen sind deshalb eine ausgesprochene Rarität. Dies führt indirekt ebenfalls zu einer Einsparung der Strahlendosis.

Das multifunktionale Durchleuchtungsgerät verringert durch intelligentes Dosismanagement und Dosisstufenwahl die Strahlenbelastung für den Patienten. Durch Bildspeichermöglichkeit und zahlreiche Funktionen zur nachträglichen Bildoptimierung wird Strahlendosis eingespart, indem die Durchleuchtungszeiten verkürzt und die Bildausbeute verbessert wird.

 

Verringerung der Kontrastmittelmenge durch moderne Untersuchungstechnik

Das Durchleuchtungsgerät ist insbesondere auch als Arbeitsplatz zur Gefäßdarstellung und Behandlung (Interventionen) ausgelegt. Standbildmonitor, schnelle Bildfolge, DSA-Technik und Bolus-Chasing sowie effiziente Bildnachverarbeitungsmöglichkeiten bilden heutzutage die Grundvoraussetzungen und die Standards für eine fortschrittliche Gefäßdiagnostik und -therapie.

 

DSA - Digitale SubtraktionsAngiographie - bedeutet, dass ein Röntgenbild mit den Kontrastmittel  gefüllten Gefäßen von einem Röntgenbild ohne Kontrastmittel, also einem Leer- oder Maskenbild an exakt gleicher Körperregion abgezogen wird. Übrig bleibt die reine Kontrastmitteldarstellung der Gefäße.

 

Beim Bolus-Chasing wird der Kontrastmittelsäule im Gefäß nachgejagt, das heißt die Röntgenröhre wird gemäß der Geschwindigkeit des abströmenden Kontrastmittels verschoben.

Beide technische Verfahren der Gefäßdarstellung reduzieren die Kontrastmittelmenge im Vergleich zu früheren Untersuchungsmethoden erheblich.

 

 

  


 
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