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Mammographie

 

In unserer Hauptpraxis in Betzdorf werden die Mammographien in digitaler Technik durchgeführt. Hier können wir im Bedarfs- und Überweisungsfall auch gleich eine zusätzliche Mamma-Sonographie durchführen.

 

In unserer Zweigpraxis in Altenkirchen werden die Mammographien noch konventionell mit Fotochemie entwickelt. Hier verfügen wir nicht über ein Ultraschallgerät.

 

Sollte eine Ultraschalluntersuchung angefordert sein, müssten Sie ein zusätzliches Mal nach Betzdorf kommen.

 

Die Untersuchungszeit für eine Mammographie dauert ca. 15 Min.

Bitte beachten Sie auch unsere nachfolgende Patienteninformation!

 

Sehr geehrte Patientin,

Ihr Arzt hat Ihnen zu einer Untersuchung der Brust (Mammauntersuchung) geraten. Damit Sie sich auf diese Untersuchung vorbereiten können und wissen, was Sie erwartet, haben wir diese Patienteninformation für Sie zusammengestellt.

 

Warum sind regelmäßige Untersuchungen wichtig?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca.50.000 Frauen an Brustkrebs, 19.000 Frauen sterben daran. Durchschnittlich jede 10.Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Es gibt zur Zeit keine Möglichkeiten, das Auftreten von Brustkrebs zu verhindern, sondern es gibt nur Maßnahmen, den Brustkrebs früh zu entdecken. Dabei sind die Heilungs-chancen umso höher, je früher der Krebs erkannt wird. Ziel der Früh¬erkennung ist es, auch nicht tastbare Veränderungen aufzuspüren, weil ein noch nicht tastbarer Knoten deutlich bessere Heilungschancen hat. Große Untersuchungen zeigen, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs um bis zu 40% gesenkt werden kann, wenn alle Frauen regelmäßig zur Mammographie gehen.

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Je jünger die Patientin, desto strahlen-empfindlicher und röntgenologisch schlechter beurteilbar ist das Brustdrüsen-gewebe.

 

Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Senologie (Lehre von der

Brust) folgendes altersabhängige Vorgehen:

ab dem 20. Lebensjahr Anamnese- und Aufklärungsgespräch über Risikofaktoren ab dem 30. Lebensjahr regelmäßige Tastuntersuchung
ab dem 30. Lebensjahr regelmäßige ärztliche Untersuchung, davon abhängig ggf. Mammographie
zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr regelmäßige Mammographieuntersuchungen nach Absprache
ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Mammographieuntersuchungen
in maximal zweijährigen Abständen.

 

Gibt es in Ihrer Familie Brustkrebs oder

hatten Sie selbst schon eine Erkrankung, wird Ihr Arzt mit Ihnen ein auf Sie abgestimmtes Vorgehen  besprechen.

 

 

Bei mir ist bereits ein Knoten tastbar. Ist es dann nicht zu spät?

Nein, auf keinen Fall. Die meisten tastbaren Veränderungen entsprechen gutartigen Veränderungen (flüssigkeits-gefüllte Knoten=Zysten, Drüsenge-websknoten=Fibroadenome). Aber auch  ein bösartiger Knoten sollte schnellstens untersucht werden, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

 


Was passiert bei der Untersuchung?

Je nach der Fragestellung wird die Brust zunächst geröntgt (mammographiert). Hierzu wird die Brust in das Röntgengerät eingespannt und vorsichtig gedrückt.   der druck ist notwendig, um ein schärferes Bild zu erhalten und die Belastung durch die Strahlen zu senken. Da die Brust nach der Regelblutung etwas weicher und nicht so schmerzempfindlich ist, sollte die Mammographie bevorzugt in der ersten Zyklushälfte durchgeführt werden.

Bitte sprechen Sie mit unseren Assisten-tinnen, wenn Sie Fragen haben.

 




Mammographiegerät
Senographe DMR

Was passiert bei der Untersuchung?

Je nach der Fragestellung wird die Brust zunächst geröntgt (mammographiert). Hierzu wird die Brust in das Röntgengerät eingespannt und vorsichtig gedrückt. Der druck ist notwendig, um ein schärferes Bild zu erhalten und die Belastung durch die Strahlen zu senken. Da die Brust nach der Regelblutung etwas weicher und nicht so schmerzempfindlich ist, sollte die Mammographie bevorzugt in der ersten Zyklushälfte durchgeführt werden.

 

Bitte sprechen Sie mit unseren Assistentinnen, wenn Sie Fragen haben.

 

 

 

 

 

 

 

Aber ist die Untersuchung nicht schädlich?

Die Mammographie ist eine Röntgen-untersuchung. Durch laufende technische Verbesserungen ist die Strahlendosis inzwischen so gering, dass ab dem 40. Lebensjahr der Nutzen die Gefahr klar überwiegt.

Immer wieder hört man, dass ein Krebs durch das Drücken oder eine Gewebe-probe erst „geweckt“ wird. Dieses ist – um es klar zu sagen – Unsinn. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien zu diesem Thema, die klar belegen, dass ein Krebs durch Untersuchungen nicht geweckt oder verschleppt werden kann.

 

 

Warum wird manchmal noch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt?

Bei manchen Frauen ist die Brust anlagebedingt sehr dicht, das heißt die Brustdrüse ist für Röntgenstrahlen undurchsichtig. In diesen Fällen kann die Mammographie manche Befunde nicht sicher aufspüren, oder die Unterscheidung zwischen gutartigen und auffälligen Verdichtungen ist nicht eindeutig. Eine zusätzliche Sonographie der dichten Areale schafft zunehmende Sicherheit.

Wir halten die Kombination von ärzt-lichem Untersuchungs- und Tastbefund, der Mammographie und im Bedarfsfall der Ultraschalluntersuchung für optimal. Darüberhinaus erinnern wir an Ihre eigene Sorgfaltspflicht, sich selbst regelmäßig (mindestens einmal im Monat) zu beobachten und abzutasten.

 

 

Bitte sprechen Sie uns vor der Untersuchung an, wenn Sie...

Fragen zur Untersuchung haben,
besorgt sind wegen einer tastbaren Veränderung,
Flüssigkeitsaustritt aus der Brustwarze bemerkt haben,
die letzte Mammographie weniger als ein Jahr zurück liegt,
Implantate tragen

Im Anschluss an die Untersuchung besprechen wir die Befunde ausführlich mit Ihnen. Wenn ein auffälliger Befund festgestellt wird, erfahren Sie das sofort.

 

Ihr Team der 

 

Radiologischen Gemeinschaftspraxis

Betzdorf

 

Patienteninformation als PDF zum Download

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