intravenöses Röntgenkontrastmittel
Einige Röntgenuntersuchungen erfordern die intravenöse Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels (KM). Hierzu gehören die Darstellung der inneren Organe wie Galle, Nieren und ableitende Harnwege, Gefäßdarstellungen (Phlebographie, Arteriographie) und ggf. CT-Untersuchungen. Bezüglich eines Kontrastmittelrisikos werden Sie vor der Untersuchung befragt und im Bedarfsfall vom untersuchenden Arzt aufgeklärt. Hauptsächliche Risiken, die gegen eine KM-Gabe sprechen, sind:
 | Kontrastmittelunverträglichkeit in der Vorgeschichte,
|  | Nierenleistungsstörung, insbesondere bei Patienten mit Blutzuckerkrankheit,
|  | Schilddrüsenüberfunktion,
|  | schwerwiegende Herzleistungsschwäche. |
Nur wenn Sie sich schriftlich mit der KM-Gabe einverstanden erklären, wird diese auch durchgeführt.
Nach einer Kontrastmitteluntersuchung sollten Sie möglichst viel trinken (ca.
2 Liter), damit das Kontrastmittel wieder schnell über die Nieren ausgeschieden wird.
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